Französische Bulldogge: Erbkrankheiten und Gesundheit

Aktualisiert am 2026-09-30 · 3 Quellen

Grundlage: OMIA (University of Sydney), Science for Animal Welfare (UFAW), Wikidata

Gesundheit der Rasse

Die folgenden erblichen Erkrankungen wurden in veröffentlichten Studien bei dieser Rasse dokumentiert. Das bedeutet nicht, dass dein Hund sie hat oder bekommen wird – aber es ist hilfreich, die Namen zu kennen, wenn du mit einem Züchter oder Tierarzt sprichst.

Erkrankungen, für die diese Rasse anfällig ist

Tierärztliche Organisationen führen diese Rasse als anfälliger für diese Erkrankungen als andere Rassen. Lies die Anzeichen und was du tun kannst:

Französische Bulldogge und Schokolade: Wie viel ist gefährlich?

Typisches Gewicht eines erwachsenen Hundes: 8–14 kg. Gramm Schokolade, ab denen Symptome auftreten können (20 mg/kg) und ab denen schwere Symptome berichtet werden (40 mg/kg):

HundegewichtMilchschokoladeZartbitter 70–85 %Backschokolade / ungesüßt
8 kg80 g Anzeichen
160 g schwer
20 g Anzeichen
40 g schwer
11 g Anzeichen
23 g schwer
14 kg140 g Anzeichen
280 g schwer
35 g Anzeichen
70 g schwer
20 g Anzeichen
40 g schwer

Auf Grundlage veröffentlichter Dosen: Anzeichen ab etwa 20 mg/kg, schwere Anzeichen ab 40 mg/kg (US FDA, Cortinovis & Caloni 2016, Schwedisches Giftinformationszentrum). Eine Schätzung, keine Diagnose.

Die genaue Menge mit dem Schokoladenrechner prüfen →

In der Rasse dokumentierte Erbkrankheiten

Dokumentierte Erkrankungen: 25

Bei 12 der folgenden Krankheiten ist die Genvariante bekannt, es kann also einen Gentest geben. Frag deinen Tierarzt oder den Rasseclub.

ErkrankungOrgansystemVererbungBekannte Genvariante
Alexander-Krankheit (Alexander disease)[1]NervensystemAutosomal dominantJa
Brachyzephales obstruktives Atemwegssyndrom (BAOS) (Brachycephalic Airway Obstruction Syndrome (BAOS))[2]–––
Katarakt, früh einsetzend, HSF4-bedingt (Cataract, early onset, HSF4-related)[1]Sehen / AugeAutosomal rezessivJa
Fellfarbe, Merle (Coat colour, merle)[1]PigmentierungAutosomal inkomplett dominantJa
Komplexe Wirbelmissbildung (Complex vertebral malformation)[1]Skelett (einschl. Kleinwuchs und Zähne)––
Cystinurie, Typ I - A (Cystinuria, type I - A)[1]Nieren-/HarnsystemAutosomal rezessivJa
Degenerative Myelopathie (Degenerative myelopathy)[1]NervensystemAutosomal rezessivJa
Dermoidsinus (Dermoid sinus)[1]Integument (Haut)–Ja
Vorfall der dritten Augenliddrüse (Eyelid gland, third, prolapse of)[1]Sehen / Auge–Nein
Hämophilie B (Haemophilia B)[1]Hämatopoetisches SystemX-chromosomal-rezessivJa
Halbwirbel (Hemivertebrae)[2]–––
Hydrops fetalis (Hydrops foetalis)[1]Embryo––
Kongenitale Hypothyreose (Hypothyroidism, congenital)[1]Endokrine / exokrine Drüse (einschl. Milchdrüse)Autosomal rezessivJa
Entzündliche Darmerkrankung (Inflammatory bowel disease)[1]Verdauungs- / alimentär––
Bandscheibenerkrankung, Prädisposition für (Intervertebral disc disease, predisposition to)[1]Skelett (einschl. Kleinwuchs und Zähne)Autosomal dominantJa
Meningoenzephalitis (Meningoencephalitis)[1]NervensystemMultifaktoriellNein
Muskelhypertrophie, Dysphagie und Gangabnormitäten (Muscle hypertrophy, dysphagia, and gait abnormalities)[1]Nervensystem––
Lafora-Myoklonusepilepsie (Myoclonus epilepsy of Lafora)[1]Verhalten / neurologischAutosomal rezessivJa
Myotonie (Myotonia)[1]MuskelAutosomal rezessivJa
Pulmonalklappendysplasie (Pulmonary valve dysplasia)[1]Herz-Kreislauf-SystemMultifaktoriellNein
Schraubenschwanz (Screw tail)[1]Gliedmaßen / Flossen / Zehen / SchwanzAutosomal rezessivJa
Spinales intradurales Arachnoidaldivertikel (Spinal intradural arachnoid diverticulum)[1]Nervensystem––
Syringomyelie (Syringomyelia)[1]NervensystemMultifaktoriellNein
Tetragametischer Chimärismus (einschließlich Freemartin) (Tetragametic chimerism (including Freemartin))[1]Fortpflanzungssystem–Nein
XX-Störung der Geschlechtsentwicklung, allgemein (XX difference of sexual development, generic)[1]FortpflanzungssystemMultifaktoriellNein

Was diese Liste bedeutet

  • „In der Rasse dokumentiert“ bedeutet mindestens einen veröffentlichten Fall oder eine veröffentlichte Studie – es sagt nichts darüber aus, wie häufig die Erkrankung ist.
  • Viele dieser Erkrankungen sind selten. Ein verantwortungsvoller Züchter kann dir sagen, welche Gesundheitstests bei den Elterntieren durchgeführt wurden.
  • Wenn die Genvariante bekannt ist, kann es einen DNA-Test geben – frag deinen Tierarzt oder den Rasseverein.
  • Wenn dein Tier Krankheitszeichen zeigt, kontaktiere deinen Tierarzt. Diese Seite kann dir nicht sagen, ob dein Tier krank ist.

Über die Rasse

Herkunft
Frankreich
Größe
24–35 cm
Gewicht
8–14 kg
FCI-Nummer
101
[3]
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Quellen

  1. OMIA (University of Sydney)
  2. Science for Animal Welfare (UFAW)
  3. Wikidata

So wurde diese Seite erstellt: Die Liste wurde direkt aus den unten aufgeführten Quellen übernommen; nichts darin wurde von einer KI verfasst. Die Namen der Erkrankungen können maschinell übersetzt worden sein. Dies sind Informationen, keine Diagnose. So schreiben wir unsere Seiten

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